Bayern bietet Stipendium für Medizinstudium im EU-Ausland

Wer mit seinem Notendurchschnitt im Abitur keine Chance für den direkten Start ins Studium der Humanmedizin in Deutschland hat, wählt häufig die teure Alternative eines Studiums im EU-Ausland. 

Um diese potenziellen Ärztinnen und Ärzten dennoch für eine spätere Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu gewinnen und damit dem Ärztemangel im ländlichen Raum entgegenzuwirken, hat das bayerische Gesundheitsministerium ein Förderprogramm aufgelegt. Es übernimmt die Studiengebühren für bis zu 100 Medizinstudierende, die im EU-Ausland studieren. Die Förderdauer beträgt maximal 12 Semester (Regelstudienzeit). Die Geförderten müssen sich verpflichten, nach ihrer abgeschlossenen Facharztweiterbildung fünf Jahre als Arzt oder Ärztin im ländlichen Raum Bayerns zu arbeiten. Zehn Prozent der Förderplätze sind reserviert für Kinder- und Jugendpsychiater/innen. Nähere Infos hier.